Direktvertriebs-Gründerwelle in China
Während die Welt immer noch mit den Nachwehen der Finanzkrise kämpft, boomt in China das Interesse am Unternehmertum. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Die Kombination von hungrigen und risikobereiten Unternehmern, einem Staat, der die Innovationskraft und Servicementalität aktiv vorantreibt und viel Venture Capital hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen gegründet werden. „Aus Investorensicht bieten chinesische Unternehmen ein großes Wachstums- und Exit-Potenzial – allerdings sollte man sehr vorsichtig investieren, denn China ist ein ganz anderer Markt mit anderen Regeln und nicht einfach“, sagt Sebastian Kübler, Gründungspartner der Taishan Invest AG, dem ersten institutionalisierten Business Angel Investor in China.
Der Trend zur Unternehmensgründung ist über fast alle Branchen hinweg zu beobachten – verstärkt auch im Bereich Neue Medien. Was nicht überrascht, da in China schon heute mehr als 300 Millionen Internetnutzer, 600 Millionen Handynutzer und eine wachsende Mittelschicht gerne Geld für relevante Produkte und Services ausgeben. Natürlich gibt es dabei auch eine Vielzahl von so genannten Copy-Cats, diese werden von den Gründern aber meist sehr gut für den lokalen Markt adaptiert und sind somit in China oft besser aufgestellt als das Original. Zusätzlich nimmt die Innovationskraft in China spürbar zu.
Hinzu kommt, dass die Anzahl und Qualität der Business Angels in China wächst und davon auszugehen ist, dass der Standard in drei bis vier Jahren dem in den USA oder Europa entsprechen wird. „Früher wurde ein Gründer höchstens vom engsten Kreis der Familie unterstützt“, erklärt Raymond Lei Yang, Mitgründer der Taishan Invest AG, „heute ist es möglich, sich Rat und finanzielle Mittel bei Business Angels zu holen, wenn man weiß, wen man dafür ansprechen kann.“
Genau diese Marktlücke füllt die Taishan Invest AG. Hier haben sich chinesische und europäische Unternehmer und Business Angels zusammengeschlossen, um gemeinsam in die nächste Generation von chinesischen Unternehmen zu investieren und diese neben dem Kapital auch operativ aktiv zu unterstützen. Beteiligt sind unter anderem der Chinese Founders Fund, Daniel Wild oder auch das Verlagshaus Ringier.
In den vergangen Monaten haben sich Taishan und verschiedene Business Angels gemeinsam an Unternehmen beteiligt: lashou.com, einem der führenden Group-Buy Portale ähnlich „Groupon“; vipstore.com, ein lokaler Private Sales Club nach dem Vorbild von „Vente Privee“ oder design2desire.de, die Möbel direkt von der Fabrik an den Endkunden liefern. „Wir sind weiterhin auf der Suche nach interessanten Investments und werden uns mit Taishan auch künftig aktiv an jungen, schnell wachsenden chinesischen Unternehmen beteiligen. Dazu arbeiten wir eng mit Investoren und Strategen aus China und Europa zusammen“, bekräftigen Raymond Lei Yang und Sebastian Kübler.
Über die Taishan Invest AG
Die Taishan Invest AG ist der erste institutionalisierte Business Angel Investor in China und hat sich auf junge und schnell wachsende chinesische Unternehmen fokussiert. Gründungspartner sind Raymond Lei Yang (ehemaliger CEO von LINKTONE) und Sebastian Kübler von der Mountain Partners Group. Namhafte Unterstützer sind u. a. der Chinese Founders Fund (Gründer von ebay in China), Gründer von New Oriental, einem der erfolgreichsten IPOs aus China, Daniel Wild (Gründer der E-Commerce Alliance) oder auch die Ringier AG, dem größten Verlagshaus aus der Schweiz.
Informationen: www.taishanangel.com


























