Verhungern am vollen Teller
In der Reparatur-Medizin explodieren die Kosten. Aufwändige Maschinen und teure Medikamente, steigende Arzthonorare und hohe Krankenhauskosten sorgen für neue Defizite. Viele Milliarden Euro werden den gesetzlichen Krankenkassen dieses Jahr fehlen und Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2011 nahezu alle gesetzlichen Kassen Zusatzbeiträge einfordern werden.
Kranksein ist teuer und wird immer teurer werden. Denn die Medizin der westlichen Welt hat sich auf die Behandlung bereits eingetretener Krankheiten spezialisiert. Der Mensch wird in der klassischen Medizin wie eine Maschine betrachtet, ist ein Teil defekt, wird es repariert, ausgetauscht oder beseitigt. Es wird zu schnell operiert ohne alternative Möglichkeiten zu erwägen, es werden Medikamente mit großen Nebenwirkungen verschrieben und für die Nebenwirkungen Medikamente verordnet und nachdem auch diese Medikamente Nebenwirkungen haben ... ein Teufelskreis.
Eines möchte ich jetzt sehr deutlich festhalten: Von der modernen Medizin können viele Menschen profitieren und wer krank ist, soll zum Arzt gehen. Dieser hat studiert, um körperliche Schäden zu reparieren. Muss es aber soweit kommen? Jeder kann etwas tun, um möglichst von Unpässlichkeiten, Befindlichkeitsstörungen und Zivilisationskrankheiten verschont zu bleiben. Wie? Lesen Sie bitte weiter.
Unser Körper ist eine fantastische, biologische Be- und Verarbeitungsanlage. Er besteht aus ca. 70 Billionen Zellen, davon sterben ca. 600 Milliarden täglich ab, diese müssen ersetzt und Millionen Zellen zusätzlich täglich erneuert werden. Eine Grippe, ein kleiner Schnitt, eine Abschürfung, ein blauer Fleck, jedes Mal ist Zellgewebe zerstört, das nun wieder repariert werden muss.
Wissen Sie eigentlich, warum Sie essen? Wenn Sie Hunger verspüren, so schreit Ihr Körper: Ich brauche Nachschub, ich kann den Organismus nicht mehr optimal versorgen! Er braucht dann die Nahrung dringend, um Ihnen Energie zur Verfügung zu stellen, für den Zellschutz und Zellaufbau, zum Einsatz gegen Freie Radikale, zum Aufbau des Immunsystems und vielem mehr. Auch Stress, Nikotin, Alkohol, Schwermetalle und Umweltbelastungen sind schädlich für Ihren Körper, davon will er sich befreien und entgiften. Um diese vielen Aufgaben bestmöglich durchzuführen benötigt Ihr Körper Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – in ausgewogener Form.
Auch wenn es für Sie vorerst unspürbar bleibt, wenn Ihrem Körper auch nur ein Nährstoff fehlt, kann er tausende Enzymreaktionen nicht mehr durchführen und das biologische Gleichgewicht Ihres Organismus ist gestört. Vergleichen Sie Ihren Körper mit einer Schreibmaschine, wenn z. B. das „t“ fehlt, können tausende Wörter nicht mehr korrekt geschrieben werden. Eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche, gesunde Ernährung ist demnach unbedingt notwendig.
Eine Kurklinik im Süden Deutschlands empfiehlt jeden Tag 500 bis 700 Gramm Gemüse und 300 bis 400 Gramm Obst, zuzüglich Kartoffeln, Reis, Vollkorn- und Milchprodukte. Einige Male in der Woche auch Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte. Das würde der Organismus laut Kurklinik benötigen, um vital und gesund zu bleiben. Können Sie das alles täglich essen ohne kugelrund zu werden?
Wer also der Ansicht ist, dass fünfmal am Tag Obst und Gemüse reicht, kennt den tatsächlichen Bedarf leider nicht. Meist geht es weniger um das fünfmal Essen, sondern um das „überhaupt“ und in welcher Qualität. Obst oder Gemüse, das nach der Ernte zwei Tage liegt, enthält zum Beispiel nur noch 50 Prozent Vitamin C. Nach einer Woche ist fast überhaupt kein Vitamin C mehr zu finden und was glauben Sie, wie viel Zeit vom Ernten bis zum Verzehr vergeht?
Dazu kommt die Tatsache, dass erst wenn Obst und Gemüse seine volle Reife besitzt, alle Vitalstoffe in der, für diese Sorte üblichen Menge und Qualität, vorhanden sind. Die meisten Früchte, die wir heute kaufen, reifen im LKW oder auf dem Schiff nur noch geschmacklich nach. Zu wenig ausgereift ist deshalb der Vitalstoffgehalt, der nimmt bei den langen Transportwegen auch noch ab und wird durch Verarbeiten und Kochen noch mehr reduziert.
Leider können auch Medikamente wahre Nährstoffräuber sein. Manche erschweren die Aufnahme wichtiger Nährstoffe, andere wiederum kurbeln eine rasche Ausscheidung an, in beiden Fällen gehen dem Körper lebensnotwendige Nährstoffe verloren. Besonders kritisch kann es beim Vitamin C werden. Dieses Vitamin kann der menschliche Organismus leider nicht selbst erzeugen. Viele Immunologen sind heute bereits der Meinung, dass die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu niedrig angesetzt sind, denn eine tägliche Menge von 150 mg Vitamin C bewahrt einen erwachsenen Menschen gerade mal vor Skorbut, schützt ihn aber niemals effektiv. Zum Vergleich: Es wurde errechnet, dass eine Katze pro Tag ca. 1.000 mg Vitamin C produziert und diese Menge bei Bedarf, z. B. im Winter, fast verdoppelt. Eine Hauskatze, kein Löwe oder Tiger. Die Affen, die leider auch kein Vitamin C selbst produzieren können, bekommen in den Zoos täglich 1.000 mg des Vitamins, um die Gesundheit zu erhalten, sich vor Infektionen zu schützen und sich gesund fortzupflanzen.
Einfach zusammengefasst: Unsere Nahrung und unsere Ess- und Lebensgewohnheiten lassen eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen kaum mehr zu und die Vorgaben der DGE sind viel zu niedrig angesetzt. Wenn Sie also vital und leistungsfähig bleiben möchten, so dürfen Sie für sich, eigenverantwortlich, etwas tun und Ihre Nahrung mit Vitalstoffen ergänzen!
Nahrungsergänzung ist aber ein Reizwort für die Pharma-Industrie, belastet mit Vorurteilen und untermauert mit Berichten, die so eingekürzt wurden, dass ein falscher und negativer Eindruck entsteht. Sie erinnern sich sicher an die Studie in Finnland, wo Rauchern Beta-Karotin (eine Vorstufe des Vitamin A) zugeführt wurde in der Hoffnung Lungenkrebs vorzubeugen. Die erhoffte positive Wirkung trat jedoch nicht ein, das Lungenkrebsrisiko erhöhte sich bei den Probanden um fast 20 Prozent.
Nirgendwo wurde jedoch in den Studien, weder sofort noch später, darauf hingewiesen, dass es sich, bei dem verabreichten Vitamin um ein synthetisches Vitamin handelte. Es ergaben sich negative Ergebnisse, nach den erhöhten Vitaminzufuhren, weil mit synthetischen Vitaminen experimentiert wurde. Das stand und steht aber leider in keinem Bericht. Auf diese und einige andere Studien in den USA berufen sich jedoch in letzter Zeit wieder die Vertreter der Pharmaindustrie, groß publiziert von der Presse, wenn sie erklären, dass Nahrungsergänzungsmittel dem Organismus schaden würden.
Gesundheit hat etwas mit Information, Wissen und persönlicher Lebenseinstellung zu tun und jeder Euro, den Sie in Ihre Gesundheits-Prävention investieren, ist ein gut angelegter Euro. Es ist nie zu spät anzufangen!
Ihre Christine Pleschkou
Die Network-Karriere klärt über Nahrungsergänzung auf und hat in einigen Sonderbroschüren neutral die Fakten über dieses kontrovers diskutierte Thema zusammengestellt. Informieren Sie sich über alle wichtigen Details und die nützlichen Hinweise in den Network-Karriere-Publikationen.


























