Er will nur 30 Prozent abgeben: Mann, ist der knickrig!

Wir haben sie schon seit Tagen vermisst, die E-Mails von irgendeinem Banker aus irgend einem Land, dessen Kunde plötzlich verstorben ist und Millionen hinterlassen hat. Endlich! Heute gab es mal wieder eine Ankündigung vom Frischem für unsere Portokasse.

Luis Isaki von der First National Bank in Süd Afrika schreibt uns, dass schlappe 18,5 Millionen US-Dollar herrenlos auf seinen Konten rumliegen, die ein Thomas Fisher, seines Zeichens ein Deutscher, nicht mit ins Grab nehmen konnte.

 

Jetzt schläft unser Freund Luis schlecht, weil ihn soviel nichtsnutziges Geld belastet. Also sucht er einen Erben und da hat er natürlich ausschließlich an uns gedacht. Das ist völlig o.k., Luis. Klar, bei 18,5 Millionen US-Dollar, da braucht man schon Erben mit eisernen Nerven. Das Geld muss schließlich unter die Leute. Keine Sorge Luis, wir sind darin geübt.

Aber was für einen unseriösen Vorschlag macht uns Luis? Er will nur 30 Prozent des uns doch zustehenden Erbes an uns ausbezahlen! Die restlichen 70 Prozent möchte er mit seinen Bankkumpels teilen. Als Schweigegeld sozusagen. Das ist nicht gerecht, lieber Luis.

Wir sind da ganz andere Quoten gewohnt. An Angeboten mangelt es schließlich nicht. Wir können da wählerisch sein. Also Luis, nicht rumknickern und selber die große Kohle einsacken.

Das verdirbt sonst die Preise der ganzen kriminellen Sippschaft, die uns laufend solch bescheuerte E-Mails schickt. 

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