Die gute Nachricht des Tages: Bier schützt das Herz und erfrischt

Bei den heutigen 30 Grad ist Biergartenwetter. Nach Feierabend ein gepflegtes Bierchen ist Lebensfreude. Die einen schwören auf die gesunden Eigen-schaften, die anderen warnen vor dem Alkohol. Ich sage Ihnen, warum Sie getrost eines zischen dürfen. Bier müsse es auf Krankenschein geben, weil es gesund ist, behaupten Fans- sie haben nicht Unrecht.

In Maßen genossen schützt Bier vor Herzinfarkt und Schlaganfall, beugt Osteoporose sowie Nierensteinen vor und verhindert Demenz. Dies alles bestätigt Professor Manfred Walzl von der Nervenklinik Graz, der seit Jahren entsprechende Studien überprüft. Er nährt sogar die Hoffnung, dass Bier auch vor Krebs schützen könnte. Die Hoffnung richtet sich unter anderem auf den Wirkstoff Xanthohumol, ein Polyphenol aus dem Hopfen.

Bier besteht zu 90 % aus Wasser. Das verwendete Brauwasser muss neben den Anforderungen der Trinkwasserverordnung auch den speziellen Ansprüchen der Braumeister genügen, denn der Mineralstoffgehalt trägt entscheidend zum charakteristischen Geschmack des Bieres bei. Das Malz ist der wichtigste Rohstoff im Bier. Es entsteht aus gekeimter Braugerste. Hefe vergärt den Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure. Hopfen verleiht dem Getränk seinen herb-bitteren Geschmack, die schöne Schaumkrone und sorgt für seine Haltbarkeit. Die im Bier vorhandenen Mineralstoffe stammen vor allem aus dem Malz und dem Brauwasser. Dazu gehören Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Auch die Vitamine stecken in erster Linie im Malz.

Bier ist kein leeres alkoholisches Getränk, denn es verfügt über einen beachtlichen Nährstoffgehalt. Die Nährstoffe liegen im Bier in gelöster Form vor, sie können vom Körper problemlos aufgenommen werden. Bier ist fett- und cholesterinfrei.

Dr. med Michael Spitzbart

dr.spitzbart.com