WhatsApp Messenger-Konto läuft nicht ab

Kriminelle versenden aktuell eine gefälschte WhatsApp-Nachricht. Darin behaupten sie, dass das Konto vom Nutzer ablaufe. Das Konto müssen Kunden für die weitere Verwendung des Programms innerhalb von 24 Stunden verlängern. Dafür ist die Bekanntgabe von Kreditkartendaten notwendig. Wer der betrügerischen Aufforderung nachkommt, wird Opfer eines Datendiebstahls.

Nutzer, die ihr WhatsApp-Konto verlängern wollen, und den Link "Abonnement" aufrufen, gelangen auf die Website "musterseite.it". Sie trägt den Titel WhatsApp Messenger – Zahlungo (sic!) und gibt Auswahlmöglichkeiten für die "Kauf extension" vor: ein Jahr um 0.99 Cent, drei Jahre um 2,67 Euro und fünf Jahre um 3,71 Euro. Die gewählte WhatsApp-Verlängerung sollen Besucher mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Dazu müssen sie unter anderem ihre E-Mailadresse, ihr Geburtsdatum und ihre Kreditkartendaten bekannt geben: Besucher, die für die Verlängerung von WhatsApp bezahlen, übermitteln ihre Zahlungsdaten an Kriminelle. Das versetzt die Betrüger in die Lage, auf fremde Kosten einzukaufen und unter fremden Namen Verbrechen zu begehen.


Woran erkennen Sie die gefälschte WhatsApp-Nachricht?
Dass die angebliche E-Mail von WhatsApp nicht echt ist, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen: WhatsApp ist kostenlos, weshalb es keinen Grund dafür gibt, dass Sie für die Benutzung des Programms zahlen sollen. Als Absender erscheint "WhatsApp". Die dazugehörige E-Mailadresse "fremder@musteranbieter.at" zeigt Ihnen an, dass diese Angabe nicht stimmt. Die gefälschte Nachricht ist fehlerhaft: "erneuern Sie so bald wie möglich". Seriöse Benachrichtigungen sind lektoriert. Der Link "Abonnement" führt auf die Website "fremdewebsite.com". Sie gehört nicht WhatsApp. Sie dürfen niemals Kreditkartendaten auf unbekannten Websites bekannt geben. Genau dazu fordert Sie die gefälschte WhatsApp-Nachricht auf.


www.watchlist-internet.at