
In der Praxis greift der Staat auf vielfältige Weise in das Immobilienvermögen ein – oft ohne förmliche Enteignung. Zu den bekanntesten Maßnahmen zählen Steuern und Abgaben: Jährliche Grundsteuern belasten jede Immobilie, beim Kauf fällt Grunderwerbsteuer an, und hohe Erbschafts- oder Schenkungssteuern können einen großen Teil des Wertes verschlingen. Daneben existieren weitere direkte und indirekte Zugriffe, etwa in Form von Sonderabgaben, Regulierungen oder Pflichtmaßnahmen.
Viele Eigentümer wissen nicht, dass ihr eigenes Haus als Sicherheit dient und erhebliche Mittel freigeben kann, statt nur still als Kapitalanlage dazustehen. Sie scheuen strukturelle Lösungen oder behalten eine völlig schuldenfreie Finanzierung bei. Das Ergebnis: Das eingesetzte Kapital bleibt im Grund und Boden gebunden, obwohl es in Niedrigzinszeiten und bei steigenden Vermögenssteuern dringend genutzt werden könnte. Ein offenes Gespräch mit Experten lohnt sich fast immer, um diese Chancen zu identifizieren.
Mehr zum Bericht von Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala, Staatlicher Zugriff auf Immobilienvermögen, lesen Sie in der aktuellen August 2025 Ausgabe der Network-Karriere.
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