
Es ist mal wieder so weit. Willkommen im Bitcoin- Bärenmarkt. Michael Saylor geht angeblich unter, Bitcoin sei wieder einmal tot, Frank Thelen verkauft, und nun sollen auch noch Quantencomputer das Netzwerk knacken.
Die Panik ist wie immer maßlos übertrieben, denn weder steht Strategy unmittelbar vor dem Untergang, noch ist Bitcoin technisch plötzlich über Nacht unbrauchbar geworden.
Doch genau solche Narrative tauchen immer wieder dann auf, wenn der Preis unter Druck gerät und viele Marktteilnehmer nach einer einfachen Erklärung für die fallenden Kurse suchen. Aus Unsicherheit wird Panik, aus Panik wird eine Geschichte, und aus dieser Geschichte entsteht dann schnell der nächste große Abgesang auf Bitcoin. Gleichzeitig drückt ein starker US-Dollar auf praktisch alle Risikoassets und verschärft das ohnehin angespannte Marktumfeld zusätzlich.
Die entscheidende Frage ist daher weniger, ob Bitcoin „tot“ ist, sondern ob die aktuelle Angst nicht bereits ein klassisches Zeichen für einen bevorstehenden Boden bei Bitcoin ist. Denn viele Indikatoren deuten inzwischen darauf hin, dass wir uns dem Boden nähern könnten und die aktuelle Panik womöglich weniger das Ende, sondern eher die Vorbereitung auf die nächste große Bewegung nach oben ist
Herzlichst, Marc Friedrich