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Falsche Krankschreibung kann strafrechtliche Folgen haben

  • 05.08.2026

Viele Arbeitnehmer verbinden eine unberechtigte Krankschreibung in erster Linie mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Eine Abmahnung oder im schlimmsten Fall eine Kündigung gelten oft als größtes Risiko. Doch genau hier setzt der aktuelle Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala und dem Versicherungsmathematiker Dipl. Math. Peter A. Schramm an. Die Autoren zeigen, dass eine bewusst unrichtige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung weitreichendere Folgen haben kann und unter bestimmten Voraussetzungen sogar strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen kann.

 

Nach Darstellung der Autoren genügt es nicht, wenn ein Arzt lediglich eine Diagnose stellt. Für die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müsse geprüft werden, ob die konkrete berufliche Tätigkeit tatsächlich krankheitsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann. Wird eine Bescheinigung ohne ausreichende Prüfung ausgestellt oder wissentlich falsch verwendet, können sowohl für Ärzte als auch für Patienten strafrechtliche Risiken entstehen.

 

Der Beitrag erläutert außerdem, welche Straftatbestände nach Auffassung der Autoren in Betracht kommen können und welche Folgen Arbeitnehmern, Ärzten und Beamten drohen. Gleichzeitig wird erläutert, weshalb Arbeitgeber und Versicherungsunternehmen bereits heute die Möglichkeit haben, bei einem entsprechenden Verdacht Strafanzeige zu erstatten. Nach Ansicht der Autoren könnte allein das Wissen um mögliche strafrechtliche Konsequenzen eine präventive Wirkung entfalten und missbräuchliche Krankschreibungen verringern.

 

Besondere Aufmerksamkeit widmen die Autoren den geplanten Änderungen im Zusammenhang mit der angekündigten Gesundheitsreform. Sie gehen davon aus, dass strengere Anforderungen an die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sowohl Ärzte als auch Arbeitnehmer künftig noch stärker in die Verantwortung nehmen könnten.

 

Der Beitrag liefert eine juristische Einordnung eines Themas, das Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Personalverantwortliche und Versicherungsunternehmen gleichermaßen betrifft. Welche rechtlichen Hintergründe die Autoren im Detail erläutern und welche Konsequenzen sie daraus ableiten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der NETWORK KARRIERE.

 

Jetzt den vollständigen Beitrag lesen:

 

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