
Deutschland wird derzeit gern schlechtgeredet. Wirtschaftliche Probleme, politische Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Unsicherheit liefern genügend Stoff für düstere Schlagzeilen.
Doch bringt uns die ständige Beschäftigung mit dem, was nicht funktioniert, tatsächlich weiter?
Steffen Kirchner wählt in seinem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Network-Karriere bewusst einen anderen Ansatz. Statt noch eine weitere Problemliste aufzustellen, fragt der Experte für Persönlichkeitsentwicklung, welche Prinzipien helfen könnten, wieder mehr Zuversicht, Eigenverantwortung und Umsetzungsstärke zu entwickeln.
Als Vorbild nimmt er ausgerechnet den Fußball.
Kirchner orientiert seinen Acht Punkte Plan an Führungsprinzipien, die er mit Jürgen Klopp verbindet.
Dabei geht es ihm nicht darum, Fußball und Politik gleichzusetzen. Vielmehr überträgt er Gedanken aus Führung, Mannschaftsentwicklung und Spitzensport auf Gesellschaft und Wirtschaft.
Sein erster Punkt lautet: Verantwortung übernehmen statt delegieren.
Kirchner kritisiert eine Haltung, bei der Veränderungen immer zuerst von Politik, Institutionen oder anderen Menschen erwartet werden. Sein Gegenentwurf beginnt wesentlich näher am eigenen Alltag: in der Familie, im Team und im Unternehmen.
Auch der Umgang mit Konflikten gehört zu seinem Plan. Unterschiedliche Positionen dürfen und sollen seiner Auffassung nach aufeinandertreffen. Entscheidend sei aber, trotz unterschiedlicher Ansichten miteinander im Gespräch zu bleiben und nach Lösungen zu suchen.
Ein weiterer Gedanke dürfte vielen Unternehmern bekannt vorkommen.
Veränderung braucht Zeit.
Kirchner kritisiert die Erwartung, große Probleme müssten innerhalb weniger Monate gelöst werden. Statt kurzfristig von Erfolg zu Misserfolg und wieder zurück zu urteilen, plädiert er für einen wesentlich längeren Blick nach vorn.
Seine weiteren Punkte beschäftigen sich unter anderem mit konstruktivem Umgang mit Frust, Leistungsbereitschaft, Selbstbestimmung und der Frage, ob Deutschland stärker seinen eigenen Weg suchen sollte, statt ständig auf andere Länder zu schauen.
Am Ende landet Kirchner bei einem Gedanken, der nicht nur für ein Land gilt, sondern genauso für Unternehmen, Teams und jeden Einzelnen:
Weniger darüber reden, was sich ändern müsste. Mehr davon tatsächlich umsetzen.
Muss man allen acht Punkten zustimmen? Natürlich nicht.
Aber vielleicht lohnt es sich gerade deshalb, darüber zu diskutieren. Den vollständigen Beitrag von Steffen Kirchner und seinen Acht Punkte Plan lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Network-Karriere.
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