
Wortbruch und Widersprüche. Doppelmoral und Intransparenz. Kehrtwenden und Vertuschung. Charisma ohne belastbare Substanz und Erinnerungslücken. Plötzlich passen Aussagen und Verhaltensweisen nicht mehr zu dem, was die Öffentlichkeit wahrnimmt.
Stattdessen Rechtfertigung, Inszenierung und schwindendes Vertrauen. Der Ruf nach Verantwortungsbewusstsein, Worttreue und Geradlinigkeit wird für einen Moment groß. Und wer hat nun eigentlich die Deutungshoheit?
Glaubwürdigkeit ist ein hohes Gut – schnell verspielt und nur schwer zurückzugewinnen. Aktuelle Beispiele, die diesen Mechanismus zeigen, gibt es viele:
Glaubwürdigkeitsprobleme gibt es nicht nur im politischen Umfeld, das zeigen beispielsweise Lance Armstrong (Leugnen und Vertuschen verschlimmern den ursprünglichen Fehler), Novak Djokovic (falsche Angabe im Reiseformular und irreführende Kommunikation) und Claas Relotius (Journalismus ohne Qualitätsstandards).
Was tun, wenn der eigene Anspruch mit dem eigenen Verhalten kollidiert? Wie also sich verhalten, es darstellen und artikulieren, wenn man beispielsweise seine Position ändert? Oder wie den Unterschied zwischen Meinungsänderung und Wortbruch am besten vermeiden?
Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation. Der international ausgezeichnete Schweizer Fachmann begleitet Behörden, Konzerne und Führungskräfte. Stefan Häseli ist zudem langjähriger Gastautor der Network- Karriere und Autor mehrerer Bücher.
Seit vielen Jahren schaut Stefan Häseli auf das Zusammenspiel von Sprache, Verhalten, Wirkung und Wahrnehmung. Er ist der Überzeugung: erst die Handlung macht die Kommunikation glaubwürdig!
Quelle: Titania Kommunikation, Dr. Simone Richter
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