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Rund 50 Milliarden Kredite für Klimaschutz in den Sand gesetzt?

  • 03.07.2024

In jüngster Zeit hat die steigende Zahl an Krediten, die für Klimaschutzprojekte vergeben wurden, eine Diskussion über deren finanzielle Nachhaltigkeit entfacht. Insbesondere der vermutete Verlust von etwa 50 Milliarden Dollar, der mit diesen Krediten in Verbindung gebracht wird, steht im Zentrum der Kontroversen. Diese werfen wichtige Fragen auf, sowohl in Bezug auf das finanzielle Risikomanagement, als auch hinsichtlich der langfristigen Strategien zur Förderung von Umweltschutzprojekten.

 

Klimaschutzkredite sind in der Regel Finanzierungen, die speziell für Projekte zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Förderung nachhaltiger Praktiken vergeben werden. Diese Projekte umfassen in der Regel erneuerbare Energien, Energieeffizienz-Upgrades und andere umweltfreundliche Initiativen. Ein finanzieller Verlust von 50 Milliarden Dollar kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter schlecht durchgeführte Projekte, mangelnde Rentabilität der Investitionen und das enorme Risiko, das mit neuen Technologien und Märkten verbunden ist.

 

Dabei ist es eben wie immer, wenn Vater Staat Milliarden Steuergelder abschreiben muss. Ihn trifft es nicht sonderlich stark, denn bekanntlich kann Vater Staat und die handelnden Behörden niemand direkt haftbar machen und in die Taschen greifen. Den Bürgern und Steuerzahlern dagegen schon. Sie dürfen die 50 Milliarden ausbaden. Aber bitte ohne murren und jammern!

 

Denn die genannten finanziellen Verluste können von Staatsseite argumentiert werden: Sie spiegeln die Herausforderungen und das hohe Engagement wider, das mit der Pionierarbeit in neuen, oft unerprobten Bereichen verbunden ist. Diese Verluste sind Teil eines größeren Lernprozesses, bei dem Finanzinstitutionen und Investoren wertvolle Erfahrungen sammeln, wie Risiken in zukunftsträchtigen Technologien gemanagt werden können.

 

So gesehen und vor dem Spiegel betrachtet, sind die Verluste keine Verluste, sondern echte Wissensgewinne, die ein Vielfaches Wert sind.

 

Da wird sich schon etwas finden, was nicht nach einer Steuererhöhung ausschaut. Wie zum Beispiel die ab 1. Juli 2024 eingeführte Mautgebühren für Lieferwagen ab 3,5 Tonnen. Im Jahr soll diese „Kleinigkeit, die niemand trifft“ drei Milliarden Euro im Jahr einbringen. Und wer bezahlt diese drei Milliarden? Die 3,5 Tonner- Lieferwagen wohl kaum. Das könnten zum Beispiel die Verbraucher sein, die so gerne online einkaufen. Entgegen den bisherigen Gepflogenheiten wäre es durchaus möglich, dass zumindest die Rücksendungen schon sehr zeitnah von den Kunden bezahlt werden müssen.

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