
Die neue Android-Malware Antidot tarnt sich als Download eines Google-Updates. Wird sie installiert, späht die Maiware Bankdaten aus und versucht so an die Konten der Opfer zu gelangen.
Einmal installiert, versucht Antidot zunächst, sich Admin-Rechte zu verschaffen. Werden diese gewährt, übernimmt der Angreifer die vollständige Kontrolle über das infizierte Gerät. Dadurch erhält er Zugriff auf diverse sensible Daten, wie beispielsweise die Kontaktliste, SMSNachrichten, hinterlegte Kreditkarten-Informationen, Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder gespeicherte Nutzerdaten von Banking-Apps und Online-Accounts.
Das Risiko, das von Antidot ausgeht, ist erheblich. Da die Maiware es auf Bankdaten abgesehen hat, ist sie ein ideales Werkzeug für Cyberkriminelle, um Geld zu stehlen. Darüber hinaus ermöglicht sie den Angreifern die Kontrolle über das infizierte Gerät, die Ausführung weiterer Attacken oder die Installation zusätzlicher Mal-ware, wodurch die Privatsphäre und Sicherheit des Benutzers gefährdet werden.
Daher sollte man niemals auf Links und Anhänge in Nachrichten klicken, deren Absender man nicht kennt, selbst dann nicht, wenn es sich um einen vermeintlich legitimen Absender wie Google handelt.
Weitere Branchen- und Lesernutzenthemen lesen Sie in der kostenlosen Online- Ausgabe der Network-Karriere. Hier für das Smartphone, Tablet oder den PC abrufen
Quelle: 8com GmbH & Co. KG