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Rezessionsrisiko für Deutschland lässt nach

  • 14.02.2022

Gute Nachrichten kommen vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung: Die mittelfristige Rezessionswahrscheinlichkeit für die deutsche Wirtschaft wird laut dessen Konjunkturindikator von 38,6 Prozent im Januar auf 16,1 Prozent Ende April sinken. Maßgeblich für den positiveren Blick auf die kommenden Monate ist laut dem IMK der zuletzt spürbar gewachsene Auftragseingang aus dem Inland für die deutsche Industrie.

 

Etwas bremsend wirkt der weiter erhöhte "Finanzmarkstress", den das IMK mit einem eigenen Indikator misst. Zudem deuten umfragebasierte Daten zwar auf eine graduelle Entspannung der Lieferengpässe hin. Die Tatsache, dass die Containerfrachtkosten seit Ende 2021 nicht mehr spürbar gesunken sind, mache aber deutlich, dass sich der Abbau der Lieferschwierigkeiten nur langsam vollzieht, so IMK-Konjunkturexperte Thomas Theobald.

 

"Die neuen Indikatorwerte liefern Indizien dafür, dass die deutsche Wirtschaft den konjunkturellen Tiefpunkt in Folge von Omikron bereits durchlaufen hat. Das würde zum Konjunkturbild unserer aktuellen Konjunkturprognose passen, wonach ein dynamischer Aufschwung nach dem Winterhalbjahr bevorsteht", ergänzt Theobald.

 

Allerdings, betont der Ökonom, sei das recht optimistische Bild immer noch fragil, weil sich große weltwirtschaftliche Risiken schnell materialisieren könnten. Dazu zählt eine Omikron-Welle in China ebenso wie weitere Energiepreisschocks, wenn sich der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nicht entspannt. (PTE)

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