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„Wie viel verdient der durchschnittliche Vertriebspartner?“

  • 05.05.2022

Laut des amerikanischen Direktvertriebsverbandes DSA starten allein in den USA etwa 175.000 Menschen pro Woche im Network Marketing oder im Direktvertrieb. Weitere 300.000 nehmen in der restlichen Welt eine solche Beschäftigung auf. Zusammen ergibt dies weltweit pro Woche fast 500.000 Menschen, die im Direktvertrieb starten. Sie investieren ein paar Hundert Euro. Dahinter steht der Wunsch, sich eine finanziell abgesicherte Zukunft aufzubauen. Doch wo Erfolg, da viele Neider. Die größte Kritik, die unseren Beruf betrifft, liegt in der Misserfolgsquote. Glücklicherweise erwarten die meisten Anfänger nicht, reich zu werden. Sie sind schon glücklich, wenn sie 500 oder 1000 Euro im Monat verdienen können. Die meisten Menschen erreichen jedoch noch nicht mal diese Beträge.

 

Warum das so ist? Die Antwort ist einfach. Nehmen wir an, Du willst mit einer Teilzeitbeschäftigung 1.000 Euro im Monat verdienen, egal, wo Du arbeitest. Selbst wenn Du nur Regale auffüllen willst, musst Du Wochen damit verbringen, um die Arbeitsweise des Supermarktes kennen zu lernen. Wobei es das größere Problem sein dürfte, einen Nebenjob zu finden, der in Deiner räumlichen Nähe, mit für dich realisierbaren Arbeitszeiten angeboten wird.

 

Von weiteren Verpflichtungen ganz zu schweigen. An wie vielen Tagen pro Woche müsstest Du pünktlich sein, Dich ordnungsgemäß kleiden und Dich dabei an alle Vorschriften halten? 20 Stunden in der Woche mal 10 Euro pro Stunde, ergibt in etwa 800 Euro pro Monat. Das bedeutet 4 Stunden pro Tag, 5 Tage jede Woche. Wie viel wird Dir der Supermarkt bezahlen, wenn Du ein paar Wochen Urlaub machen willst, nachdem Du ein Jahr lang jede Woche 20 Stunden gearbeitet hast?

 

Ich werde häufig von Networkern gefragt: „Wie viel verdient der durchschnittliche Vertriebspartner?“ Meine Antwort stößt die meisten Leute dann ziemlich vor den Kopf. Sie lautet: „Nichts.“ Der durchschnittliche Vertriebspartner verdient nichts, investiert praktisch nichts, lernt nichts, führt nichts aus, riskiert nichts und macht nichts. Gleichzeitig erwartet er, dass sein Unternehmen so wächst, wie es im Video der Firma versprochen wurde. Network Marketing ist einfach keine Aufgabe für jemanden, der in den Bereichen Ehrgeiz, Mut, Selbstbewusstsein oder Arbeitsmoral lediglich zum Durchschnitt gehört. Vielleicht hört sich das nach schlechten Nachrichten an. Tatsächlich ist es aber Deine Fahrkarte, wenn Du es an die Spitze bringen möchtest.

 

Wenn Du die folgenden Punkte berücksichtigst, kannst Du sofort einer der besten Deiner Klasse werden. Wenn weitere 1000 Menschen im gleichen Monat wie Du die Arbeit aufgenommen haben, kannst Du sicher sein, Teil der oberen 1% zu werden. Und wenn Du Dich für ein Jahr an den folgenden Plan hältst, kannst Du auch in das obere Promille gehören und echte finanzielle Höhenluft schnuppern. Gehe hierzu wie folgt vor:

 

Schreibe Dein Motiv auf

 

Du beginnst Dein Geschäft nicht ohne ein Warum. Schreibe keine Rechtfertigung auf, wie beispielsweise, dass Du das Produkt oder die Menschen liebst. Wie viel willst Du verdienen? Was wirst Du damit tun? Warum ist es für Dich so wichtig, dass Du Dich für diesen unüblichen Weg entschieden hast? Schreibe alles auf. Gib eine Prise Klarheit und Energie hinzu, indem Du Fotos benutzt, die eine Geschichte erzählen. Nutze lebhafte Videos und Musik, die unter die Haut geht. Vielleicht wirst Du aus Bequemlichkeit denken, dass Du dazu nicht in der Lage bist. Was aber wäre, wenn ich Dir 5000 Euro geben würde, sofern Du dafür aber alles bis morgen Abend fertig hast? Dann könntest Du es plötzlich schaffen. Fange also an, und sende, was Du aufgeschrieben hast, anschließend an Deine Upline-Partner. So können diese erfahren, dass Du es auch ernst meinst.

 

Warum ist das ein wichtiger Schritt? Weil es Dir die Gründe, warum Du Deine Arbeit tust, vor Augen führt – und wie wichtig diese für Dich sind. Gleichzeitig wirst Du aber im ersten Jahr auch viele fesselnde Gründe finden, warum Du wieder aufhören solltest. Und Du wirst nur zu den Gewinnern gehören, wenn die Gründe, „es zu tun“, die Gründe fürs Aufgeben überwiegen.

 

Dein Produkterlebnis

 

Du brauchst es. Deine Geschäftspartner brauchen es. Die Firma braucht es. Deine Interessenten und Deine Kunden brauchen es. Dokumentiere die Erfahrungen mit Deinem Produkt und gib diese an jeden weiter. Aktualisiere sie, wenn nötig. Wusstest Du, dass 80% der Vertriebspartner aller Firmen ihre Produkterfahrung niemals aufschreiben, selbst wenn sie unglaubliche Erfahrungen gemacht haben? Weißt Du auch, weshalb das so ist? Weil sie es nicht müssen. Und weil sie sich nicht im Klaren sind, dass ihr Vorbild dafür sorgen könnte, dass alle Partner das Gleiche tun. Was wiederum eine riesige Umsatzwelle in Gang setzen würde.

 

Deine persönliche Geschichte

 

Dies ist Dein effektivstes Verkaufswerkzeug – gedruckt, vertont und als Video. Es ist die Geschichte, wie und von wem Du angesprochen wurdest. Weshalb warst Du interessiert? Warum hat Dich das Produkt angesprochen und wie waren Deine Erfahrungen damit? Was war es an der Einkommensmöglichkeit, das Dich dazu gebracht hat, Deine Vorurteile und Deine Skepsis zu überwinden und Dir die Sache einfach nur einmal anzusehen? Was weißt Du jetzt über das Geschäft und was baust Du Dir auf? All das füllt nicht mehr als eine Seite … es ist einfach, sachlich und klar. Das Ganze wird keine Verkaufsbibel, es ist einfach nur Deine Story. Die Kombination dieses Marketingwerkzeuges wird die Werkzeuge, die Deine Firma liefert, 10-mal effektiver machen und Dir helfen, an die Spitze zu kommen.

 

Richard Brooke

 

www.mlm-training.com

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