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ZDF-Politbarometer Mai 2022: Union und Grüne legen deutlich zu – SPD und FDP verlieren

  • 20.05.2022

BILDNACHWEIS: ZDF/Forschungsgruppe

Wahlen Nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben die dortigen Wahlverlierer SPD und FDP auch in der Politbarometer-Projektion Einbußen. CDU/CSU und Grüne können sich dagegen klar verbessern. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD auf 22 Prozent (minus 3), ihren schlechtesten und die CDU/CSU auf 26 Prozent (plus 3), ihren besten Wert in dieser Legislaturperiode. Die Grünen erhielten mit 24 Prozent (plus 3) die höchste Zustimmung seit einem Jahr und die FDP erreichte nur noch 7 Prozent (minus 2). Die AfD läge bei 10 Prozent (minus 1), die Linke bliebe bei 4 Prozent und die anderen Parteien kämen zusammen unverändert auf 7 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

 

Top Ten: Habeck und Baerbock mit Bestnoten

 

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung ("Was halten Sie von?") der nach Meinung der Befragten zehn wichtigsten Politiker und Politikerinnen liegt Robert Habeck weiterhin auf Platz eins. Er erhält auf der Skala von +5 bis -5 einen Durchschnittswert von 2,1 (April II: 1,9), sein persönlicher Bestwert. Auch Annalena Baerbock erreicht mit 1,9 (1,4) und großen Zugewinnen ihren bisher besten Wert. Auf Platz drei kommt Olaf Scholz mit 1,1 (1,1). Danach folgen Cem Özdemir mit 1,0 (1,0), Karl Lauterbach mit 0,6 (0,6) und Christian Lindner mit 0,5 (0,7). Friedrich Merz kann sich mit 0,2 (minus 0,1) verbessern, ebenso Markus Söder mit 0,1 (minus 0,1). Im Negativbereich haben Sahra Wagenknecht mit minus 0,5 (minus 0,9) und Christine Lambrecht mit minus 0,8 (minus 0,4) die Plätze getauscht.

 

In der Ukraine-Krise äußern die Befragten erneut mehr Zufriedenheit mit dem Vize-Kanzler und der Außenministerin als mit dem Kanzler. Für 74 Prozent macht Annalena Baerbock ihre Sache hier gut (schlecht: 20 Prozent), für 67 Prozent Robert Habeck (schlecht: 18 Prozent) und nur die Hälfte (50 Prozent) bescheinigt Olaf Scholz in der Ukraine-Krise gute Arbeit (schlecht: 41 Prozent).

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