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„Hallo, ich fremdle nicht!“

  • 10.11.2022

Sie haben erstmals einen Termin bei dem Chef eines Unternehmens, mit dem Sie ins Geschäft kommen wollen. Um nicht zu spät zu kommen, fahren Sie extrafrüh los und stehen prompt 20 Minuten zu früh auf dem Parkplatz. Was nun, ein paar Runden um den Block fahren, im Auto warten oder einen kleinen Spaziergang machen? Was machen Sie?

 

Und was mache ich? Immer ein in die gute Stube. Mit einem Lächeln stelle ich mich der netten Dame am Empfang vor, erkläre ihr, mit wem ich einen Termin habe und dass ich aufgrund der ausnahmsweise guten Verkehrssituation um geschlagene 20 Minuten zu früh bin. „Aber ich fremdle nicht, bevor ich draußen vor der Tür stehe, komme ich lieber zu Ihnen!“ Das Herz der netten Dame geht auf, sie möchte mal schauen, ob sie einen Kaffee organisieren kann und natürlich der Sekretärin des Chefs Bescheid sagen, dass ich bereits im Haus bin.

 

Ich darf in der Nähe des Empfangs Platz nehmen und habe im Auge, wer kommt und geht. Das ist nicht sonderlich spannend. Viel interessanter ist es zu sehen, wie und ob die umherlaufenden Mitarbeiter miteinander kommunizieren und aufzunehmen, wie allgemein die Stimmung in der Firma ist. Griesgrämige Gesichter, kein Hallo und kein Lächeln? Bombenstimmung also auf der ganzen Linie? Oder ich treffe auf ein aufgeschlossenes Team, das ein gutes Gefühl hinterlässt?

 

„Hallo, ich fremdle nicht“, denke ich. Aber in manchen Firmen kann man sich doch verdammt fremd vorkommen und sollte wahrscheinlich auch lieber fremd bleiben. Eine freundliche Dame am Empfang macht leider noch kein sympathisches Unternehmen.

 

Herzlichst Ihr

 

Bernd Seitz

 

Herausgeber der Network-Karriere

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