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13 Mio. Euro Schaden durch Krypto-Schneeballsystem

  • 09.01.2023

Bei intensiven gemeinsamen Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, von Bediensteten des Bundeskriminalamtes und des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnten zwei Beschuldigte im Alter von 58 und 81 Jahren gestellt und am Landesgericht Wien verurteilt werden.

 

Die Täter sollen die Opfer durch die wahrheitswidrige Zusage hoher Renditen und die Vorspiegelung falscher Tatsachen zu Investitionen und Veranlagungen von Geldbeträgen oder Bitcoins verleitet haben. Dabei soll das investierte Kapital an professionelle "Trader" für den Handel auf Kryptobörsen zur Verfügung gestellt worden sein.

 

Außerdem sei den Anlegern in einem Schneeballsystem eine mehrstufige Vermittlungsprovision in Aussicht gestellt worden, wenn sie erfolgreiche Vermittlungen im Bekanntenkreis durchführten.

 

Die beiden Männer sollen über einen Zeitraum von Januar 2018 bis Mitte 2019 über die Vertriebsplattform "CMC – Crypto Market Consulting" und von Dezember 2018 bis Mitte 2020 über die Plattform "Minerva Trading Bot" agiert und eine Schadenssumme in der Höhe von 13 Millionen Euro verursacht haben. Insgesamt konnten über 100 Opfer, hauptsächlich aus der DACH-Region, aber auch anderen EU-Ländern, ermittelt werden.

 

Es konnten auch acht weitere Personen gefunden werden, die durch die Beteiligung an dem Schneeballsystem involviert gewesen sein sollen. Hier werden noch weitläufige Ermittlungen durchgeführt.

 

Bei der Verhandlung am Landesgericht Wien am 14. Dezember 2022 wurde der 58-Jährige zu viereinhalb Jahren ohne Bewährung und der 81-Jährige zu 30 Monaten, davon 20 auf Bewährung, verurteilt.

 

Quelle: Bundeskriminalamt Österreich

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