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Zweierlei Maßstäbe: Deutschlands Wirtschaft im Jahr 2023

  • 27.02.2023

Prima, alles eitel Sonnenschein! Die Ampel-Bundesregierung vermeldet Gutes: Die Wirtschaftszahlen für das Jahr 2023 sollen sich wesentlich verbessern. Dass die ersten Großunternehmen bereits ihre Standorte verlegen und ein massiver Arbeitsplatzabbau droht, scheint sich bis in die Regierungsspitzen noch nicht herumgesprochen zu haben. Oder die Damen/Herren ganz oben können schlicht und einfach die Entwicklung im Land nicht deuten.

 

Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Da spricht für ihre Kompetenz. Zu 80 % ist sie im Besitz des Bundes und zu 20 % im Besitz der Bundesländer. Das spricht dafür, dass die Bundesregierung einen engen Draht zur KfW haben dürfte und über deren Konjunkturprognosen informiert ist.

 

Der KfW Konjunkturkompass Februar 2023 sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft wohl etwas anders als die Ampel-Regierung:

 

„Inflationsschock, kriegsbedingte Unsicherheit, Zinsanstieg und schwache Weltwirtschaft würgen das Wirtschaftswachstum vorübergehend ab. Deutschland rutscht im Winterhalbjahr 2022/2023 in eine moderate technische Rezession. Im Gesamtjahr 2023 wird das BIP knapp stagnieren und 2024 um 1,0% wachsen. Die Inflationsrate wird 2023 mit 5,8% hoch bleiben und sich 2024 auf 2,1% abschwächen. Der Ausstoß von Treibhausgasen wird nach unserem Ökologischen Preisschild für das BIP voraussichtlich sinken, jedoch um 6% (2023) bzw. 7% (2024) weniger als angestrebt. Das BIP der Eurozone wird 2023 um 0,5% und 2024 um 1,2% wachsen. Die Inflationsrate wird dort bei 5,4% und 1,7% liegen. Abhängig vom Verlauf des Russland-Ukraine-Krieges können deutliche Prognoserevisionen nötig werden.“ (Quelle KfW)

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