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Jeder dritte User verzichtet auf ein Back-up

  • 09.02.2024

Back-ups sind trotz brisanter IT-Sicherheitslage keine Selbstverständlichkeit. Denn laut einer neuen Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.186 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 1.079 Nutzer eines privaten Computers oder Smartphones, machen 33 Prozent überhaupt keine Sicherheitskopien. Das tun lediglich 45 Prozent.

 

Die Lage scheint paradox, denn 51 Prozent der Befragten haben Angst, dass ihnen wichtige digitale Daten unwiederbringlich verlorengehen. Auch hat ein Fünftel schon einmal Daten wegen eines fehlenden Back-ups verloren, heißt es. Und 19 Prozent kennen zudem jemanden, der schon einmal aus diesem Grund Daten verloren hat.

 

"Viele wichtige und persönliche Infos besitzen wir heute nur noch digital. Back-ups wichtiger Daten sollten daher selbstverständlich sein. Die Hersteller von Smartphone- und Computer-Betriebssystemen versuchen zunehmend, das Erstellen von Sicherheitskopien standardmäßig und möglichst unkompliziert zu ermöglichen. Jede und jeder sollte diese Funktionen nutzen", so BITKOM-Experte Felix Kuhlenkamp.

 

Gesundheit: Kampf gegen Superbakterien

 

Bestimmte Bakterien begehen gewissermaßen Suizid, wenn sie von zerstörerischen Viren befallen werden, um Artgenossen vor ebendiesen Viren zu schützen. Diesen Mechanismus namens "cyclic oligonucleotide-based antiphage signaling system" (CBASS) nutzen Forscher der Icahn School of Medicine, um bakterielle Infektionen bei Menschen zu bekämpfen.

 

"Wir wollten sehen, wie das bakterielle selbsttötende CBASS-System aktiviert wird und ob es genutzt werden kann, um bakterielle Infektionen einzudämmen", sagt Aneel Aggarwal, Professor für Pharmakologische Wissenschaften. "Dies ist ein neuer Ansatz zur Bekämpfung bakterieller Infektionen, die in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen ein großes Problem darstellen. Es ist wichtig, neue Instrumente zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zu finden. Im Kampf gegen Superbakterien müssen wir unser Instrumentarium ständig erneuern und erweitern, um der sich entwickelnden Arzneimittelresistenz einen Schritt voraus zu sein."

 

Offen ist noch, wie sich diese Erkenntnisse auf eine reale Behandlung von Menschen mit einer Infektion übertragen lassen. Laut einem Bericht der Centers for Disease Control and Prevention kommt es in den Vereinigten Staaten jedes Jahr zu mehr als 2,8 Mio. antimikrobiell resistenten Infektionen, an denen über 35.000 Menschen sterben.

 

Rate bleibt aus und das Auto fährt nicht mehr

 

Jüngste technologische Innovationen haben neue Finanzverträge ermöglicht, die digitale Sicherheiten nutzen. Dazu gehört die sogenannte "Pay-as-you-go"-Finanzierung (PAYGO). Der typische PAYGO-Vertrag erfordert eine kleine Anzahlung. Dann kann der Kreditnehmer den Vermögenswert in Besitz nehmen. Es folgen kleine Raten über ein mobiles Zahlungssystem. Um Ratenzahlungen zu sichern, setzen PAYGO-Kreditgeber auf die Sperrtechnologie. Diese ermöglicht es dem Kreditgeber, die Nutzung des Vermögenswerts aus der Ferne zu deaktivieren. Das ist kostengünstig und lässt sich leicht rückgängig machen, wenn die Zahlungen wieder aufgenommen werden.

 

Plötzlich steht der Traktor

 

Wenn beispielsweise ein Landwirt einen Kredit für den Kauf eines Traktors in Anspruch nimmt und die Zahlungen nicht pünktlich leistet, wird der Kreditgeber den Traktor nicht zurücknehmen. Er stoppt einfach den Betrieb des Traktors, bis der Kreditnehmer wieder mit der Rückzahlung seiner Kredite beginnt. Noch einfacher ist es beim Online-Kauf von Software. Die lässt sich plötzlich nicht mehr nutzen, wenn eine Rate ausbleibt. In den USA sind bereits über zwei Mio. Fahrzeuge Anlasser-Unterbrechungsgeräte installiert, die es dem Kreditgeber ermöglichen, das Auto aus der Ferne zu deaktivieren, wenn der Kreditnehmer seine Zahlungen unterbricht.

 

Geschäftsreisende bleiben Elektroautos fern

 

E-Autos sind bei Geschäftsreisenden kaum gefragt. Gerade einmal 19 Prozent entscheiden sich für diese Kategorie, wenn sie dienstlich unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Reise-Management-Unternehmens BCD. Als Gründe für die Nichtbuchung nennen die Befragten "komplexe Logistik" (46 Prozent), "geringe Verfügbarkeit am Mietstandort" (35 Prozent) und die "geringe Reichweite" (33 Prozent). Rund zwölf Prozent sagen, dass ihre Unternehmenspolitik keine E-Autos vorsehe.

 

Auch Umweltverträglichkeit hat bei der Wahl eines Mietwagens durch Geschäftsreisende wenig Einfluss: Nur neun Prozent sagen, dass sie sich "oft" oder "immer" von Umweltaspekten leiten lassen, während 46 Prozent angeben, dass dies "nie" der Fall sei. Für diese Untersuchung hat BCD mehr als 900 Geschäftsreisende in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika befragt, die alle in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal einen Leihwagen benutzt hatten.

 

Von den Geschäftsreisenden, die Elektrofahrzeuge gemietet haben, sagen 18 Prozent, dass ihre Arbeitgeber sie dazu ermutigt hatten, während 51 Prozent die "geringere Umweltbelastung" anführen. 29 Prozent wollten "ein Elektroauto mal ausprobieren", 24 Prozent gaben an, dass es "eine große Verfügbarkeit am Standort der Autovermietung" gab und 20 Prozent besitzen selbst ein E-Auto und "wissen, wie es funktioniert".

 

Hertz verkauft 20.000 Elektroautos

 

Die Anmietung von Elektrofahrzeugen kann zudem teurer sein als die von Autos mit Verbrennermotor. Für 18 Prozent der Umfrageteilnehmer ist dies der Grund, Elektroautos zu meiden. Weitere 18 Prozent sagen, dass sie sich beim Fahren eines Elektrofahrzeugs nicht wohl fühlen. Die Ergebnisse kommen zwei Wochen, nachdem Hertz bekannt gegeben hat, 20.000 E-Autos in den USA verkaufen zu wollen, etwa ein Drittel seiner weltweiten Elektrofahrzeugflotte. Als einen Grund wird hierbei der hohe Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge angeführt. Außerdem würden diese Autos durch benzinbetriebene Fahrzeuge ersetzt, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden", wie es heißt.

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